Re-entry

Bei der Rückkehr von längeren Auslandsaufenthalten wird die Thematik „Re-entry“ und der damit verbundene Stress mit der eigenen Kultur oft sehr unterschätzt:

„Beim sogenannten „Re-entry“, dem Wiedereintritt in das eigene kulturelle Umfeld, kommt es, ähnlich wie beim Wiedereintritt eines Space-Shuttles in die Erdatmosphäre, zu „Reibung“. Dies rührt daher, dass man sich selbst durch das Leben in einer anderen Kultur verändert hat und der eigene Horizont erweitert wurde. Bei der Rückkehr in die Heimat kommt es dadurch zu Spannungen und Stress mit der eigenen Kultur. Hat man lange Zeit im Ausland gelebt, dann kann die Reentry-Phase einige Zeit in Anspruch nehmen. In vielen Fällen dauert es zwei bis drei Jahre, bis man sich wieder eingelebt hat und in der Heimat wirklich wieder zu Hause fühlt.“ (Jürgen H. Schmidt, Basics interkultureller Kommunikation, S.134)

Weiterführende Artikel zum Thema „Re-entry“:

Das „Institut für interkulturelles Management“ setzt sich in seiner Publikation „Presse-Service 2/2002“ mit dem Thema auseinander: www.ifim.de/aktuell/pr-service/pr_02_2.pdf

Heike Geist hat sich intensiver mit dem Re-entry nach einem Kurzzeiteinsatz im Ausland beschäftigt. Sie ist Autorin des Buches „Wieder zurück?! Was geschieht bei der Rückkehr aus einem (Kurzzeit-) Einsatz im Ausland?“ (weitere Infos zum Buch siehe hier). Außerdem hat sie einen Artikel zum Thema „Wieder zurück?! Wie die Rückkehr aus einem Kurzzeiteinsatz gut aufgefangen und in einem konfessionellen Umfeld fruchtbar gemacht werden kann – und was mennonitische Kernwerte dazu beitragen können“ veröffentlicht. Dieser Artikel steht mit freundlicher Genehmigung von Frau Geist hier zum Download bereit.

Auf der Internetseite „Missionary Care“ werden die eBooks „Reentry After Short Term Missionary Service“ sowie „Coming “Home”: The Reentry Transition“ zum kostenlosen Download in verschiedenen Formaten angeboten:

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2 Kommentare zu “Re-entry

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